“Legalität für die Opposition!”

Eine von vielen in der Opposition: Die VEREINIGTE LINKE

Ausstellungseröffnung im Prenzlauer Berg

Unter großer Beteiligung vieler interessierter Gäste eröffnete heute Dr. Michail Nelken (DIE LINKE, Pankower Kulturstadtrat) als Begrüßungsredner die Ausstellung “Legalität für die Opposition!” im Kultur- und Bildungszentrum Sebastian Haffner an der Prenzlauer Allee. Die Ausstellung thematisiert die politische und damit illegale Opposition in der DDR der 1980er Jahre in Berlin und insbesondere im Prenzlauer Berg. Michail Nelken äußerte dabei bedenkenswerte Gedanken zu damaliger und heutiger Opposition.

Da mein Chef Stefan Liebich nicht selbst teilnehmen konnte, vertrat ich das teamliebich und kam u.a. mit den Machern der Ausstellung ins Gespräch. Sie erzählten, dass die Erarbeitung einer solchen Geschichtsausstellung ein oft auch nervenaufreibender Akt sei, da es dabei immer auch um Deutungsfragen gehe.

Mir kam durch die Ausstellung wieder in Erinnerung, wie breit in der Wendezeit 1989/90 damals die politische Opposition zur SED war. Das Aktionsbündnis Vereinigte Linke gehörte neben vielen anderen dazu und eine Vertreterin davon ist bis heute eine Linke, die stellvertretende DIE LINKE-Fraktionsvorsitzende im Berliner Abgeordnetenhaus Marion Seelig. Das Leben ist halt nicht schwarz-weiß…

Eine lohnenswerte Ausstellung, die ich mir bei Gelegenheit noch einmal in Ruhe anschauen werde. Wer dies auch tun möchte, hat dazu noch bis zum 9. Mai 2010 die Möglichkeit.

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Bundesverfassungsgericht bestätigt Vorratsdatenspeicherung!

Bundesverfassungsgericht kippt Vorratsdatenspeicherung! Das war die Eilmeldung, die am gestrigen Dienstag Vormittag über die wichtigsten digitalen Holzmedien verbreitet wurde und auch von den großen Nachrichtensendungen der alten Bewegtbild- und Tonmedien so gebracht wurde. Doch einer genaueren Überprüfung hält diese Meldung nicht stand. Mehr lesen »

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Es sind die scheinbaren Kleinigkeiten…

… die es nicht so leicht machen, einfach für die Ausweitung des Öffentlichen Dienstes zu sein, wie es hier und da gefordert wird:

Versuch des Besuches der Ausstellung “Poesie des Untergrunds“. Dabei übersehen, dass diese freitags geschlossen ist. An der Kasse im Museum in der Prenzlauer Alle sitzen zwei(!) unbeschäftigte, gelangweilte Angestelle des Landes Berlin, die mir zu verstehen geben, dass es ganz normal sei, wenn freitags das Museum zu hat, denn es wäre ja niemand da….

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Wie die “Junge Welt” versucht, die Linkspartei an den Berliner Bausumpf anzudocken

Hatte schon früher ein eigenes Verhältnis zur Wirklichkeit

Immer mal wieder kommt es vor, dass man mit politisch interessierten, der Linkspartei näher stehenden Menschen über die Tageszeitung Junge Welt diskutieren muss. Nicht wenige, auch ich, sind der Meinung, dass die Junge Welt oft politischen Kampagnenjournalismus* pflegt, der mit Fakten wenig und viel mit Bashing  von Regierungsbeteiligungen der Linkspartei im Allgemeinen und Linksparteipolitikern im Besonderen zu tun hat. Ein “schönes” Beispiel dafür ist ein Artikel vom 15.2.2010 über die mutmaßliche Verwicklung der städtischen Wohnungsbaugesellschaft HOWOGE und des Pankower Mitglied des Abgordnetenhauses Ralf Hillenberg (SPD) in den “Berliner Bausumpf” (sie z.B. taz) und die Verknüpfung mit dem Gemeinwohl.

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Noch vor kurzer Zeit wurde man für sowas gesteinigt

Die F.A.(Z.)S. ist doch immer mal wieder genauso elastisch flexibel wie der moderne Postkapitalismus und kommt zu Ergebnissen, zu denen andere schon viel früher gekommen sind und dafür von der F.A.Z. medial gesteinigt wurden: “Hätten wir nur auf Attac gehört – die globale Finanzkrise wäre uns erspart geblieben” (Artikel leider kostenpflichtig.)

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